Energieunabhängigkeit Frankreichs: eine Herausforderung, die schon heute angegangen werden muss
Nach der Kernenergie ist die Wasserkraft die zweitgrößte Quelle der Stromerzeugung und zugleich die wichtigste erneuerbare Stromquelle in Frankreich. Mit einer installierten Leistung von rund 25,7 GW im französischen Mutterland verfügt das Land über einen der größten Wasserkraftparks Europas. Diese Leistung entspricht etwa 20 % der gesamten installierten elektrischen Leistung. (Quelle: französisches Umweltministerium)
Kleinwasserkraftwerke, wie die von FMG entwickelten, erzeugen in Frankreich rund 2 GWh Energie.

Energie aus der Region
FMG setzt auf lokale Produktion durch seine Laufwasserkraftwerke, die sich in der Nähe der Verbrauchsstandorte befinden.
Als Energiequelle, die in ganz Frankreich und insbesondere in den Gebirgsregionen vorhanden ist, ist Wasserkraft flexibel und planbar. Die Durchflussmengen der Bäche und ihre saisonalen Schwankungen sind bekannte Größen und tragen dazu bei, den Anforderungen der Netzstabilität und der Anpassung an Schwankungen des Energiebedarfs gerecht zu werden.
Durch ihre Standorte in der Nähe von teilweise abgelegenen oder schwer zugänglichen Siedlungen erzeugen die Kleinwasserkraftwerke Energie vor Ort, die über kurze Versorgungswege verteilt wird.
Seit jeher hat die Errichtung von Stromerzeugungsanlagen im Herzen der Regionen deren wirtschaftliche Entwicklung und ganz allgemein den menschlichen Fortschritt ermöglicht.

Optimale Energieeffizienz
Die Wasserkraftwerke von FMG weisen einen hervorragenden Wirkungsgrad auf. Tatsächlich werden zwischen 80 und 90 % der kinetischen Energie des Wassers in Strom umgewandelt. Auf diese Weise wird die Ressource optimal genutzt. Darüber hinaus sind die Wasserkraftwerke von FMG automatisiert und werden täglich entsprechend dem Abfluss der Gewässer so präzise wie möglich auf die optimale Leistung eingestellt.
- Ein automatisiertes Steuerungs- und Überwachungssystem erkennt mögliche Fehler, bevor es zu einem Ausfall kommt, meldet auftretende Störungen und warnt zudem vor ungewöhnlichen Naturereignissen wie Hochwasser oder extremen Temperaturen.
- Videoüberwachung der Anlagen
- Betreuung vor Ort sowie regelmäßige und systematische Kontrollgänge der Techniker in den Anlagen
Durch Erfassung und Auswertung der Daten ständige Verbesserungen oder Innovationen, die sowohl bei neuen als auch bei bestehenden Anlagen umgesetzt werden.

Stimmen von Fachleuten
In dieser Situation, in der alles getan werden muss, um unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu überwinden und eine Energieversorgung aufzubauen, die es ermöglicht, 100 % des französischen Energiebedarfs dauerhaft und CO2-frei zu decken, damit wir angesichts der unkontrollierbar gewordenen Entwicklungen auf dem Strommarkt weniger verwundbar sind und die Kaufkraft der Haushalte gewährleisten können, die durch den exponentiellen Anstieg der Energiepreise belastet wird, (…) ist es unerlässlich, an die Bedeutung der Wasserkraft zu erinnern.
Jeanine DUBIE, Vorsitzende des Nationalverband der Mandatsträger der französischen Bergregionen (ANEM)
Es sind Männer und Frauen, die diese Anlagen betreiben, errichten und instand halten. Allein in die Kleinwasserkraftwerke werden jedes Jahr etwa 50 Millionen Euro investiert.
Frédéric DAZY, Leiter des Bereichs Kleinwasserkraftwerke beim französischen Elektrizitätsunternehmen EDF
Ökologie und Respekt vor der Natur
Die Wasserkraft als Energiequelle aus der Region schlechthin ermöglicht es den Regionen, ihren Energiebedarf zu decken, insbesondere in den Gebieten, die am weitesten von den Ballungszentren entfernt liegen.


