FMG: Saubere Energie ganz in der Nähe der Verbraucher
Die Wasserkraft als regionale Energiequelle schlechthin ermöglicht es den Regionen, ihren Energiebedarf zu decken, insbesondere in den Gebieten, die am weitesten von den Ballungszentren entfernt liegen. Dadurch kann der Ausbau von Übertragungs- und Verteilungsnetzen von stark konzentrierten Erzeugungsstandorten reduziert werden. Diese beeinträchtigen nicht nur das Landschaftsbild, sondern sind auch für Übertragungsverluste verantwortlich: Im Durchschnitt gehen beim Transport 2 bis 3 % der übertragenen elektrischen Energie verloren. Dies entspricht dem Strombedarf von mehreren hunderttausend Haushalten.
Mit all diesen Vorteilen leisten die Wasserkraftwerke von FMG einen Beitrag zur Bekämpfung der CO₂-Emissionen und des daraus resultierenden Klimawandels.

Geringe bis gar keine Auswirkungen auf die Landschaft
Die Vorstudien für die FMG-Anlagen berücksichtigen die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten – Fallhöhe, Abflussmenge – und tragen dabei den ökologischen Besonderheiten Rechnung, um die Anlagen möglichst harmonisch in die Landschaft einzufügen und sie für die Öffentlichkeit möglichst unsichtbar zu machen. Andererseits gehören einige Kleinwasserkraftwerke zum architektonischen Kulturgut und dienen nebenbei als Ausflugsziel, Freizeitort und zur Erkundung der Umgebung.
Diese Tradition ermöglicht es der FMG-Gruppe, ihr anerkanntes Know-how und ihre Innovationsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Dazu gehören die Planung und Errichtung von Anlagen nach den Grundsätzen einer hohen Umweltqualität (Haute Qualité Environnementale, HQE), die die Natur schonen und Teil einer französischen Vorzeigebranche sind.

Schutz der Artenvielfalt
Im Rahmen der Modernisierung oder des Neubaus von Kraftwerken untersucht FMG mögliche Auswirkungen auf die örtliche Tier- und Pflanzenwelt. So werden beispielsweise notwendige Baumfällarbeiten außerhalb der Vogelbrutzeit durchgeführt. Auch werden hohle Bäume, in denen Fledermäuse leben, geschützt.
Was die Fließgewässer selbst betrifft, garantiert FMG unterhalb der Anlagen eine Mindestwasserführung, um das natürliche Vorkommen der dort lebenden Arten zu erhalten sowie den Abtransport der Sedimente aus dem Flussbett, sowie Laub und pflanzlichen Bestandteile, zum Schutz des natürlichen Lebenszyklus des Gewässers sicherzustellen.

Technologie im Dienste der Umwelt
FMG bietet technische Anlagen zum Schutz der Flora und Fauna im Wasser sowie der Ufer und des umliegenden Bereichs an, wie zum Beispiel:
- Entlastungsschütze, die den reibungslosen Sedimenttransport gewährleisten. Alle FMG-Anlagen sind damit ausgestattet. Sie dienen dazu, die Wasserfassungen zu reinigen und die Sedimente regelmäßig von der Ober- zur Unterwasserseite weiterzuleiten.
- Fischtreppen, die die Fischwanderung flussaufwärts ermöglichen.
- Coanda-Rechen an den Wasserfassungen. Ihre Konstruktion ist fischfreundlich und verhindert, dass Fische in die Turbinen gelangen.
- Bei den älteren Anlagen findet ein konstruktiver Dialog mit den Anglern statt.
Bei den älteren Anlagen findet ein konstruktiver Dialog mit den Anglern statt. FMG achtet darauf, auch in Trockenperioden eine ausreichende Wasserführung sicherzustellen, insbesondere in den Ausleitungsstrecken, um die Laichgebiete zu schonen.
- Vereinbarkeit von Canyoning und Stromerzeugung, insbesondere am Standort Artemare, wo eine Vereinbarung die verschiedenen Nutzungen des Gewässers regelt und damit sowohl den Interessen der Energieerzeugung als auch den Interessen der Freizeitsportler Rechnung trägt.

Stimmen von Fachleuten
Es handelt sich also um eine Energieform, die alle Anforderungen erfüllt, bei der alle Kennzahlen stimmen und die im Hinblick auf die CO2-Einsparung sicherlich mit Abstand den größten Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leistet.
Anne PENALBA, Vizepräsidentin des französischen Verbands der Wasserkraftbranche France Hydro-Electricité
Energieunabhängigkeit
Die Abhängigkeit Frankreichs von internationalen Energieimporten wird heute auf 47,6 % geschätzt (Quelle: We Demain) – und zwar aus Ländern, deren Stabilität keineswegs gewährleistet ist. Bis 2050 dürfte unser Strombedarf um 30 % steigen.


