1474 route de l’Ebaudiaz, 73460 Notre-Dame des Millières, Auvergne-Rhône-Alpes, France
Notre-Dame des Millières
Das Wasserkraftwerk Notre-Dame-des-Millières nutzt die Wildbäche La Combe und Fontaine Claire. Es ist mit einer Pelton-Turbine ausgestattet und erbringt eine Leistung von 1.000 kW.
- Höhenlage der Wasserfassung: 1.400 m ü. NN
- Höhenlage der Wasserrückgabe 380 m ü. NN
- Bruttofallhöhe: 1.019 m
- Maximale Wasserentnahme: 143 L/s
- Maximale Bruttoleistung: 1.428 kW
- Maximale elektrische Leistung: 999 kW
- Durchschnittliche Produktion: 4,6 GWh/Jahr
Eine der höchsten Fallhöhen in FrankreichDas
Wasserkraftwerk Notre-Dame-des-Millières ist das neueste Projekt der Unternehmensgruppe Forces Motrices du Gelon. Mit einer Fallhöhe von 934 m zählt es zu den höchsten in Frankreich und hat sogar die höchste Fallhöhe bei unabhängigen französischen Stromerzeugern. Der geringe Durchfluss wird somit durch einen sehr hohen Druck ausgeglichen.
Dieses Kraftwerk reiht sich in die Reihe der erst kürzlich in den Alpen errichteten Anlagen ein. Es verfügt über modernste technische Ausstattung, die das Ergebnis langjähriger Erfahrung und neuester technologischer Entwicklungen ist. Die an den beiden Wasserfassungen installierten Coanda-Rechen stehen beispielhaft für den Anspruch, modernste Innovationen zu nutzen, um das Gewässer möglichst effizient zu nutzen und zugleich den Schutz der Umwelt weiter zu stärken.




Saubere Energie
Das Wasserkraftwerk Notre-Dame-des-Millières erzeugt jährlich etwa 4,6 GWh.
Dafür würde ein Wärmekraftwerk 395 Tonnen Erdöl verbrauchen und 3.578 Tonnen CO2 ausstoßen Das entspricht dem Stromverbrauch von etwa 1.000 Haushalten.

Die Gebirgsbäche La Combe und Fontaine Claire
Bei den beiden Bächen La Combe und Fontaine-Claire handelt es sich um Gebirgsbäche. Sie entspringen am Fuße des Berges Dent du Corbeau, der im Lauzière-Massiv eine Höhe von 2.286 m erreicht. Beide Bäche fließen über steile Hänge hinab und münden schließlich in die Isère.
Ihr Abflussregime oberhalb der Wasserfassung wird durch die starken Niederschläge und Schneefälle geprägt, die für diesen Knotenpunkt alpiner Täler charakteristisch sind.




