Eine französisch-norwegische Partnerschaft im Bereich Wasserkraft: das Projekt Spinnerifossen
Das Wasserkraftwerk Spinnerifossen soll im Sommer 2026 fertiggestellt werden. Möglich wird dies durch die Bündelung von Kompetenzen, die sich bestens ergänzen: die lokale Verwurzelung und Ingenieurkompetenz von Atle Øderud, die Betriebserfahrung und Entwicklungskompetenz und Entwicklungserfahrung von Forces Motrices du Gelon sowie das Industrie-Know-how von Bernard Bonnefond Énergies Renouvelables (BBER), einem französischen Unternehmen, das auf Generatoren und Transformatoren spezialisiert ist, insbesondere für den regelbaren Transformator VARIVOLT.
Die Anlage nutzt das Wasser des Flusses Lekumselva. Bei einer Fallhöhe von 17 m wird die Anlage eine installierte Leistung von etwa 800 kW und eine Jahresproduktion von 2,85 GWh erzielen.


Die Gestaltung des Kraftwerksgebäudes soll sich harmonisch in die Umgebung einfügen. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung in der Projektentwicklung in diesem Bereich konnte FMG die Planung des Architekten maßgeblich begleiten und dabei darauf hinwirken, dass die Gestaltung des Kraftwerks sowohl ästhetisch ansprechend als auch technisch leistungsfähig sein wird.
Die Bauarbeiten an der Anlage werden insgesamt zehn Monate dauern (von September 2025 bis Juni 2026), und ein Budget von 2,8 Mio. € erfordern. Die Finanzierung erfolgt zur Hälfte über ein Bankdarlehen der norwegischen Sparebank1 und im Übrigen über Einlagen der einzelnen Partner.
Dieses Projekt bildet den Auftakt einer Partnerschaft zwischen Atle Øderud, FMG und BBER, die durch weitere Projekte in Norwegen fortgeführt werden soll.
Die lokale Verwurzelung von Atle Øderud war entscheidend für die Akzeptanz des Projekts in der Gemeinde Mysen: „Der Bau eines Kraftwerks in Mysen: Ohne eine gute Nachbarschaft hätten wir das nicht geschafft,“ sagt Atle in einem Artikel der Lokalnachrichten der norwegischen Zeitung „Smaalenenes Avis“ vom 17. September 2024.
IN BAU: Atle Øderud (rechts im Bild) freut sich, am Bau des Kraftwerks Spinnerifossen beteiligt zu sein. Außerdem konnte er von seinem Nachbarn Øyvind Johansen Grundstücksflächen erwerben, der sich seinerseits über die Stromerzeugung in Spinnerifossen freut.



